St. Georgen // Grässlin Areal
Wohnungsbau, Büro & Gewerbe
Quartiersentwicklung
in St. Georgen
(Schwarzwald-Baar-Kreis)
Das Grässlin Areal in St. Georgen im Schwarzwald-Baar-Kreis steht für eine zeitgemäße Quartiersentwicklung, die Architektur, Städtebau, Freiraum und nachhaltige Infrastruktur in einem ganzheitlichen Ansatz zusammenführt. Auf einer Grundstücksfläche von rund 22.000 m² entsteht ein vielfältig nutzbares Stadtquartier mit einer Gesamt-Bruttogeschossfläche von ca. 26.743 m², das den Standort langfristig städtebaulich stärkt und neu definiert.
Die Lage an der Bundesstraße B33 verleiht dem Areal eine besondere städtebauliche Bedeutung: Als neues Entrée zur Stadt St. Georgen formuliert das Quartier eine klare Adresse und schafft zugleich eine Verbindung zwischen bestehender Bebauung, Landschaftsraum und urbanen Nutzungen. Die Struktur des Quartiers reagiert sensibel auf die Topografie, auf bestehende Blickbeziehungen sowie auf die umgebenden Stadträume und entwickelt daraus eine klar gegliederte, gut lesbare Ordnung.
Topographie & Ausrichtung
IdentitätSStiftend
Mehrwert für St. Georgen und Die region
nachhaltig in Planung & Umsetzung
Raum für das zukünftige arbeiten & Wohnen
Nutzungsmischung: Wohnen und Arbeiten
in einem urbanen Quartier
Das Nutzungskonzept setzt auf eine ausgewogene Mischung aus Wohnen, Arbeiten und ergänzender Infrastruktur. Insgesamt umfasst das Quartier rund 12.003 m² Wohnfläche sowie etwa 2.850 m² Büronutzfläche. Damit entsteht ein vielfältiger Nutzungsmix, der sowohl dem innerstädtischen Wohnen als auch modernen Arbeitsformen Raum bietet.
Die Wohnnutzungen verteilen sich auf unterschiedliche Gebäudetypologien und bieten ein breites Spektrum an Wohnungsgrößen und Grundrissen. Vorgesehen sind 2-Zimmer-, 2,5-Zimmer-, 3-Zimmer-, 4-Zimmer- und 5-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen von etwa 62 m² bis über 120 m². Insgesamt sind rund 127 Wohneinheiten Teil des Quartiers, wodurch eine differenzierte und sozial durchmischte Bewohnerstruktur möglich wird. Balkone, Loggien und Terrassen erweitern die Wohnungen in den Außenraum und schaffen zusätzliche Aufenthaltsqualität mit Blick auf Grünräume, Wasserflächen oder den Quartiersplatz.
Die Büro- und Gewerbeflächen ergänzen die Wohnnutzungen und stärken den urbanen Charakter des Quartiers. Kurze Wege zwischen Arbeiten, Wohnen und Freizeitangeboten fördern eine nachhaltige Alltagsmobilität und beleben den Stadtteil über den gesamten Tagesverlauf hinweg.
1.
Auftakt und Reaktion auf die örtlichen Gegebenheiten
2.
Differenzierte Zonierungen // Reminiszenz
an traditionelle regionale Bauweise
in Verbindung zeitgenössischer Nutzung und Funktion
3.
Mobilitätszonen // Mobilitätshub // Tiefgaragen
Carsharing
PKW Stellplätze
Autonome Mobilität // Logistik
Organic Gardens
4.
Zonierung 1. // Entrée // Neues Stadttor an der B33
5.
Zonierung 2. // Wohnen am Wasser
6.
Zonierung 3. // Wohnen & Arbeiten mit urbanen Charakter
7.
Zonierung 4. // Wohnen unter Bäumen
8.
Gebäudetypologien
9.
Aktivierung der Dachlandschaften & Freiflächen
10.
Energetisches Grundkonzept
11.
Fass ade & Konstruktion // Reminiszenz
an traditionelle regionale Bauweise
in Verbindung zeitgenössischer Nutzung und Funktion
12.
Fassade & Konstruktion // Gebäudetypologien
Städtebauliche Struktur und Freiraumkonzept
Die Bebauung ist in mehrere Zonen mit unterschiedlichen räumlichen Qualitäten gegliedert: ein markantes Entrée entlang der B33, offene Wohnbereiche mit Blickachsen in Richtung Wasser, eine urbane Mitte mit stärker städtischem Charakter sowie ruhigere, grün geprägte Wohnzonen. Diese Staffelung der Baukörper in Höhe und Volumen sorgt für eine harmonische Einbindung in den Stadtraum von St. Georgen und schafft gleichzeitig klare Adressen innerhalb des Quartiers.
Ein zentrales Element bildet der öffentliche Freiraum. Der Quartiersplatz fungiert als Mittelpunkt und Treffpunkt, ergänzt durch weitere Grün- und Spielflächen wie Waldspielplatz, Abenteuerspielplatz und Seespielplatz. Insgesamt entstehen großzügige öffentliche Verkehrsflächen und Grünräume, die das Quartier nicht nur für Bewohner, sondern auch für die Stadtgesellschaft öffnen. Zusätzlich erweitern nutzbare Dachlandschaften das Freiraumangebot um gemeinschaftlich nutzbare Bereiche für Urban Gardening, Begegnung und Aufenthalt.
Schwarzplan
Mobilität und Erschließung
Das Mobilitätskonzept ist als zentraler Baustein in die Quartiersentwicklung integriert. Ein Mobilitätshub bündelt Pkw-Stellplätze, Fahrradstellplätze, Carsharing-Angebote sowie Flächen für Logistik und zukünftige Mobilitätsformen. Insgesamt sind rund 175 Stellplätze in der Tiefgarage vorgesehen, ergänzt durch weitere Stellplätze für die Reihenhäuser. Die Bündelung der Mobilität in klar definierten Bereichen reduziert den Verkehr innerhalb des Quartiers und schafft gleichzeitig sichere, ruhige Aufenthaltsräume im öffentlichen Raum.
Lageplan
Architektur und regionale Identität
In der architektonischen Ausformulierung verbindet das Quartier zeitgemäße Gestaltung mit einer bewussten Auseinandersetzung mit der regionalen Baukultur im Schwarzwald-Baar-Kreis. Unterschiedliche Fassaden, Materialien und Proportionen sorgen für ein abwechslungsreiches, zugleich zusammenhängendes Erscheinungsbild. Die Gebäude formulieren eine eigenständige Identität und fügen sich gleichzeitig in den Kontext von St. Georgen in Baden-Württemberg ein.
Lageplan // Geschossigkeit
Nachhaltigkeit, Energiekonzept und Holzbauweise
Das Quartier setzt auf ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept, das Energie, Konstruktion und Stadtraum miteinander verbindet. Die energetische Grundidee basiert auf einer Kombination aus thermischer Seewassernutzung, Photovoltaik, Wärmepumpen und der Perspektive grüner Wasserstofftechnologien. Diese Bausteine bilden die Grundlage für eine ressourcenschonende und zukunftsfähige Energieversorgung und unterstreichen den Anspruch, ökologische Verantwortung mit hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität zu verbinden.
Ergänzt wird dieses Energiekonzept durch eine konsequent mitgedachte Holzbauweise als zentralen Bestandteil der konstruktiven Strategie. Der Einsatz von Holz als nachwachsendem, CO₂-speicherndem Baustoff trägt wesentlich zur Reduzierung der grauen Energie und zur Verbesserung der ökologischen Gesamtbilanz des Quartiers bei. Gleichzeitig ermöglicht die Holzbauweise eine hohe Vorfertigung, präzise Bauprozesse und flexible Grundrissstrukturen, die auf unterschiedliche Nutzungen und zukünftige Anforderungen reagieren können.
Nachhaltigkeit wird hier nicht nur technisch verstanden, sondern auch räumlich und städtebaulich: durch kurze Wege, die Mischung von Wohnen und Arbeiten, qualitätsvolle Freiräume sowie durch eine Architektur, die Dauerhaftigkeit, Anpassungsfähigkeit und regionale Identität miteinander verbindet. So entsteht ein Quartier, das ökologische, funktionale und gestalterische Aspekte zu einem zukunftsorientierten Gesamtbild zusammenführt.
1.
Grundstücksflächen
2.
Gebäude & Gebäudetypen
3.
Grünflächen // öffentliches Grün
4.
Verkehr & Infrastruktur
2A.
Gebäudetypen
2B.
Gebäudetypen
3.
Gebäudetypen
Architektur und regionale Identität
In der architektonischen Ausformulierung verbindet das Quartier zeitgemäße Gestaltung mit einer bewussten Auseinandersetzung mit der regionalen Baukultur im Schwarzwald-Baar-Kreis. Unterschiedliche Fassaden, Materialien und Proportionen sorgen für ein abwechslungsreiches, zugleich zusammenhängendes Erscheinungsbild. Die Gebäude formulieren eine eigenständige Identität und fügen sich gleichzeitig in den Kontext von St. Georgen in Baden-Württemberg ein.
Einordnung im regionalen Kontext
Die Quartiersentwicklung auf dem Grässlin Areal positioniert sich klar im Kontext der Stadtentwicklung von St. Georgen, des Schwarzwald-Baar-Kreises und der Region Baden-Württemberg. Themen wie nachhaltiger Wohnungsbau, gemischt genutzte Stadtquartiere, qualitätsvolle Freiräume und zukunftsfähige Mobilität prägen das Gesamtbild und machen das Projekt zu einem relevanten Beitrag für die Weiterentwicklung des urbanen Raums in Südwestdeutschland.
BruttogeschosSflächen
BGF oberirdisch Gesamt ca. 20.978 m²
BGF unterirdisch Gesamt ca. 5.765 m²
BGF GesamSAMt CA. 26.743 m²
Nettoflächen
Büronutzfläche [BGF ca. 4.071 m²] CA. 2.850 m²
2 - 12 Wohnfläche [BGF ca. 15.707 m²] ca. 11.163 m²
13 - 18 Wohnfläche Reihenhäuser [BGF ca. 1.200 m²] ca. 840 m²
WohnflÄCHe GeSAMt CA. 12.003 m²
BüronutzflächÄCHe [BGF ca. 4.071 m²] CA. 2.850 m²
Arbeitsplätze pro 30 m² BGF ca. 136 AP
2 - 12 Wohnfläche [BGF ca. 15.707 m²] ca. 11.163 m²
13 - 18 Wohnfläche Reihenhäuser [BGF ca. 1.200 m²] ca. 840 m²
WohnflÄCHe GeSAMt CA. 12.003 m²
ca. 127 WE Wohneinheiten
Tiefgarage PKW Stellplätze ca. 175 Stpl. // StellplatzschlüSSel 1,0
Reihenhaus PKW Stellplätze ca. 6 Stpl.
Öffentliche Verkehrsfläche ca. 4.465 m²
Öffentliche Grün- und Speilflächen ca. 2.942 m²
Städtebauliche Kennzahlen // MI MischgISCHGeBIet // GFZ ca. 1,51 // GRZ ca. 0,63
Projektdetails
Bauherr // Privat
Typologie // Wohnen & Büro & Gewerbe // Mobilität & Infrastruktur
Standort // Grässlin Areal, St. Georgen
Entwicklung & Nachhaltigkeit // Fraunhofer-Gesellschaft
seit 2022